monasteria dot net - der Terminkalender für Münsters Szene

[26.08.] Unaussprechliche Culthe presents Terzij de Horde, Beltez und Larvae

Konzertankündigung: Unaussprechliche Culthe presents Terzij de Horde, Beltez und Larvae

Am 26. August 2016 stürmen wieder drei schwarze Horden die Bühne des Café Sputnik. Hinter diesem kleinen, aber feinen Konzert stehen erneut die Mannen der Unaussprechlichen Culthe. Wer die Konzerte bzw. das größere Festival dieser Veranstalter kennt, der weiß, was auf ihn zukommt. Mit sehr viel Liebe für die Musik wird das Line-Up gestaltet. Die kleinen Konzerte bestechen durch schlichte Erhabenheit.

Musikalisch wird es am 26.08. von Death-Doom über Black bis Post Einiges auf die Ohren geben. Dabei sind die Bands bewusst eher dem Underground zuzuordnen, was man der Musik anhört, da sie niemals überproduziert wirkt, jedoch auch nicht in der Unerkennbarkeit versinkt.

Fotos: Unaussprechliche Culthe III am 13.11.2015

Am 13. November fand das dritte Unaussprechliche Culthe-Festival mit den Bands Vyre, Izah, Phantom Winter und The Great Old Ones statt. Fotograf Thorvald Neumann von trollverk.com hatte jede Menge tolle Bilder gemacht, hier sind sie:

Monolithe – Epsilon Aurigae (Album-Rezi)

Monolithe - Epsilon Aurigae (Album-Cover)Monolithe – Epsilon Aurigae
Genre: Doom Metal
Spiellänge: 45:00
Label: Debemur Morti
VÖ: 18.12.2015
Bewertung:
★★★★★☆

Ach ja. Die sieben monolithischen Herren aus Frankreich geben sich mal wieder die Ehre und bedienen den geneigten Funeral Doom-Hörer wieder einmal mit einer Langrille. Dieses Mal ist aber alles anders im Hause Monolithe. Die vorangegangenen Outputs waren schlichtweg immer mit dem Bandnamen und der jeweiligen Veröffentlichungsbezifferung betitelt und enthielten einen einzigen Song, die den Begriff „episch“ neu definierten. Vier Alben, vier Songs (man lasse EPs einmal außen vor). Experimentellen Charme hatten Monolithe ja schon immer. Melodische Gitarrenpassagen wechselten mit dissonanten Keyboardsequenzen. Tragende Sphären, dann und wann wurde es treibend.


Fotos: Gothic Halloween 2015, Teil 2

Hier die nächste Runde an Fotos von Gothic Halloween vom Fotografen Igor Panek:

Gothic Halloween 2015: Die ersten Fotos!

Die „Gothic Halloween“ in der Sputnikhalle war auch diesesJjahr wieder ein Fest mit bester Stimmung und vor allem vielen aufwändig und kreativ verkleideten Gästen! Fotograf Igor Panek hat viele Fotos gemacht, hier ist schon mal eine erste Auswahl seiner Ergebnisse:

Gothic Halloween 2015: Alle Infos!

Gothic Halloween 2015Gothic Halloween – alles andere ist nur Karneval!“ schrieb einmal ein Stadtmagazin zur nun schon traditionellen Szene-Party in der Sputnikhalle Münster. Und in der Tat passt „Gothic“ zu „Halloween“ wie die Faust aufs Auge! Kein Wunder, dass die „Gothic Halloween“-Party in der Sputnikhalle Münster traditionell das Szene-Highlight des Jahres in der Region ist! Am Samstag, den 31. Oktober ist daher das Hawerkampgelände in Münster wieder einmal fest in der Hand der schwarzgewandeter Gestalten in Lack, Leder und Rüsch.

Ein Abschied und ein Debüt

Buch-Rezi: Bernhard Trecksel – Nebelmacher

NebelmacherBernhard Trecksel – Nebelmacher
Medium: Buch, broschiert
Seitenzahl: 512
Verlag: Blanvalet
VÖ: 22.06.2015
Bewertung:
★★★★★★

Heute Morgen gab es Nebel hier in Münster. Da fiel mir doch glatt ein, dass noch eine Rezension zu Bernhard Trecksels Erstling Nebelmacher aussteht. Asche auf mein Haupt! Das wird jetzt flugs nachgeholt!


Bericht: „Das Schloss rockt“-Festival

"Das Schloss rockt!"-FestivalDas Open Air gab es her – Das Schloss rockte
Es war Freitag der 12.06.2015. Jason Vorhees muss zuhause bleiben. Williges Festivalpublikum aber nicht. Die Sonne scheint vom strahlend blauen Himmel. Vor dem münsterschen Schloss steht eine Bühne. Auf dem Platz vor dieser Bühne zwei Getränkestände. Die Falafisten bauen um ca. 16.00 Uhr ihren Falafelstand auf. Ein Mann mit krausem Haar und blauem T-Shirt flitzt mit aufgeregtem Blick von A nach B und von dort nach C. Es handelt sich hierbei um den Mann der Stunde: Christopher Deninger in seiner Funktion als Festivalveranstalter, der für diesen Abend ein rockendes Schloss anberaumt hat. Ein kleines Open Air Festival mit traumhafter Kulisse vor dem münsterschen Schloss. Man bekommt den guten Mann kaum zu Gesicht, aber eine kleine Begrüßung ist möglich, während Sacred Groove gerade den Soundcheck absolvieren. „Stefan, können wir noch etwas mehr Monitor kriegen?“ trällert es von der Bühne den wohl bekanntesten aller Sätze während des Soundchecks. Deninger selbst scheint sehr nervös. Hat er sich doch ein hehres Ziel gesteckt: Den Schlossplatz mit musikbegeisterten Rock- und Metalfans zu füllen und zum beben zu bringen. Werden überhaupt Leute kommen? Im Facebook haben ja schon über 1700 Leute zugesagt! Das wird schon. Aber Facebook??!!

The Hourglass – Through Darkness & Light (Album-Rezi)

The Hourglass – Through Darkness & LightThe Hourglass – Through Darkness & Light
Genre: Symphonic Opera Metal/Female Fronted Metal
Spiellänge: 52:00
Label: Not signed
VÖ: 28.03 2014
Bewertung:
★★★★★☆

Es ist immer so eine Sache, wenn man Debutalben bewertet. Besonders, wenn das Werk komplett in Eigenregie durch Crowdfunding und Eigenkapital entstanden ist. Und dann noch in einem Land, in dem es verdammt schwierig ist Musik abseits des Mainstreams aufzunehmen, geschweige denn zu veröffentlichen.

Das vorliegende Werk Through Darkness & Light von der rumänischen Formation The Hourglass ist so ein Fall. Alma, Sängerin und Hauptsongwriterin, mag den Vergleich zu einschlägig bekannten Bands des Symphonic Opera Metal bzw. Female Fronted Metal nicht sonderlich. Dennoch sind Ähnlichkeiten zu Kapellen wie Nightwish oder Visions of Atlantis nicht von der Hand zu weisen. Sorry Alma!


Sweet Ermengarde – Raynham Hall (Album-Rezi)

Sweet Ermengarde - Raynham HallSweet Ermengarde – Raynham Hall
Genre: Gothic Rock, Doom Metal
Spiellänge: 65:16
Label: Equinoxe Records
VÖ: 08.07.2013
Bewertung:
★★★★★★

Die volle Punktzahl vergebe ich sehr selten. Es kommt aber vor, dass ich echt sehr begeistert bin, von einer Platte, die mir in so manchem Moment alles gibt, was ich brauche. Raynham Hall der Bochumer Formation Sweet Ermengarde ist so ein Album, das vor Atmosphäre nur so strotzt. Dabei bedienen sich die Herren nichtmal besonders neuer musikalischer Gefilde, wildern sie doch in den seligen 80ern und 90ern und fröhnen dem Gothic Rock, den Bands wie Sisters of Mercy, The Mission oder auch Fields of the Nephilim so grandios verkörperten. Anspruchsvoll, jedoch nicht überladen oder anstrengend. Zugleich eingängig und doch fordernd. Melancholisch, aber niemals kitschig. Mal treibend, mal zurückhaltend, zerbrechlich und nachdenklich. Alle diese Attribute treffen auf Raynham Hall zu. Diese Platte ist für Fans der oben genannten Bands gleichermaßen zu empfehlen, wie für Freunde der gesetzteren Arbeiten von Paradise Lost oder Katatonia.